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Nuklearmedizin - Therapie

 

 

Für nuklearmdizinische Therapien sind die Forderungen des Gesetzgebers für den Einsatz des Medizinphysikexperten (MPE) weitaus umfangreicher als in der Diagnostik.

Zu unterscheiden ist hierbei jedoch, ob es sich um eine Standardtherapie oder eine patiienten-individuelle Therapie handelt.

Die “Richtlinie nach der Verordnung über den Schutz vor Schäden durch ionisierende Strahlen (Strahlenschutzverordnung - StrlSchV)” führt dies so aus:

“ Bei der Anwendung offener radioaktiver Stoffe zur Untersuchung sowie zur ambulanten oder stationören Standardbehandlung am Patienten muß gegenüber der zuständigen Behörde der Nachweis erbracht werden, daß ein Medizinphysik-Experte verfügbar ist. Standardbehandlungen mit radioaktiven Stoffen sind Behandlungen am Patienten, bei denen individuelle Dosisabschätzungen nicht erforderlich oder nicht möglich sind. Dazu gehören beispielsweise die palliative Behandlung bei Tumorerkrankungen mit Strontium-89, Yttrium-90, Samarium-153 und/oder Renium 186 bzw. die Radiosynoviorthese mit Yttrium-90, Erbium-153 oder Renium-186. In den meisten Fällen, beispielsweise bei der Behandlung mit Iod-131, sind individuelle Dosisabschätzungen und nachfolgende Untersuchungen zur Erfolgskontrolle erforderlich.

Im Falle einer Individualbehandlung, die über das Ausmaß einer Standardbehandlung hinausgeht, muss ein Medizinphysik-Experte zu enger Mitarbeit bestellt sein. Die persönliche Anwesenheit des Strahlenschutzbeauftragten richtet sich nach Nummer 3.1.1”

Dipl.Ing.TG Hans-Willi Breyer
Aurich

 

© Katharina Breyer, Aurich