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Medizinphysikexperte (MPE)

 

 

Die Definition des Medizinphysik-Experten (MPE) liefert die “Richtlinie nach der Verordnung über den Schutz vor Schäden durch ionisierende Strahlen (Strahlenschutzverordnung - StrlSchV)” vom 24.6.2002 - bislang auch bekannt als Richtlinie Strahlenschutz in der Medizin.

 

Dort ist unter Punkt 3.1.1.3 die Definition des Medizinphysik-Experten in Bezug auf Strahlentherapie und Nuklearmedizin nebst einer Beschreibung seiner Aufgaben zu finden.

Bei der Behandlung von Patienten mit radioaktiven Stoffen oder ionisierender Strahlung ist für die Bereiche Patientendosimetrie, Entwicklung und Anwendung komplexer Verfahren und Ausrüstungen, Optimierung,Qualitätssicherung einschließlich Qualitätskontrolle sowie in sonstigen Fragen des Strahlenschutzes ein Medizinphysik-Experte mit der erforderlichen Fachkunde im Strahlenschutz zu bestellen (§9 Abs. 3 Nr. 1 StrlSchV). Bei nuklearmedizinischen Untersuchungen oder bei Standardbehandlungen mit radioaktiven Stoffen muß gewährleistet sein, daß ein Medizinphysik-Experte verfügbar ist (§9 Abs. 3 Nr. 2 StrlSchV). Dies kann z. B. durch eine vertragliche Vereinbarung erfolgen; in diesem Fall trifft die 15-Minuten-Regelung nach Nummer 3.1.1 nicht zu.

Seine fachliche Qualifikation beruht auf einem abgeschlossenen Hochschulstudium (Hoch-/Fachhochschule) naturwissenschaftlich-technischer Ausrichtung. Der zuständigen Stelle sind die Nachweise über diese Ausbildung, über gegebenenfalls zusätzliche Leistungen auf den Lehrgebieten, die für die Befähigung für einen Medizinphysik-Experten entscheidend sind, und über die Fachkunde (Anlage A2) zu erbringen.

 

© Katharina Breyer, Aurich