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Fachkunde

 

 

Einer der wichtigsten Begriffe bei der Anwendung ionisierender Strahlung am Menschen ist der Begriff der Fachkunde . Die Strahlenschutzverordnung sagt in § xx aus, daß nur derjenige Arzt und nur derjenige Medizinphysik-Experte selbständig ohne Aufsicht arbeiten darf, der die notwendige Fachkunde hat. Die Fachkunde ist keine auf Dauer verliehene Angelegenheit , sondern muß alle fünf Jahre durch Besuch eines Auffrischungskurses erneuert werden. In der Übergangszeit bis 2006 regelt die Richtlinie zur Strahlkenschutzverordnung die Details.

Die Voraussetzungen für den Erwerb der Fachkunde sind in der “Richtlinie nach der Verordnung über den Schutz vor Schäden durch ionisierende Strahlen (Strahlenschutzverordnung - StrlSchV)” geregelt und unterscheiden sich je nach Tätigkeitsfeld.

Grundlage ist stets ein abgeschlossenes Hoch-/Fachhochschulstudium auf naturwissenschaftlich-technischem Gebiet , also z.B. Physik, Medizintechnik oder ähnliches.

Des weiteren werden zwei Jahre Sachkunde, also praktische Erfahrung im Umgang mit ionisierender Strahlung in der Medizin gefordert, davon sind je 6 Monate Nuklearmedizin, Brachytherapie und Teletherapie (Bechleuniger und/oder Gammabetrahlungseinrichtungen) Pflicht. Fehlt diese Mindestzeit auf einem der angegebenen Gebiete, kann derjenige auch keine Sachkunde und damit keine Fachkunde für dieses Gebiet vorweisen. Desweiteren werden tief gehende Kenntnisse in der Bestrahlungsplanung, Bildgebung und/oder Nuklearmedizin verlangt.

Schließlich müssen der Grundkurs und der zum Fachgebiet gehörende Spezialkurs erfolgreich absolviert werden - es müssen also auch die darin inbegriffenen Prüfungen erfolgreich bestanden werden.

Für spezielle Anwendungen wie den Betrieb nichtmedizinischer Beschleuniger (z.B. Zyklotrone zur Produktion von Nukliden für die Positronen-Emissions- Tomographie - PET) - sind zusätzliche Kurse zu absolvieren.

 

 

 

© Katharina Breyer, Aurich